Mikroimmuntherapie

Ein intaktes Immunsystem ist Voraussetzung eines gesunden Organismus; auf diese Erkenntnis baut die Mikroimmuntherapie auf. Die Mikroimmuntherapie hat zum Ziel die Wiederherstellung und Erhaltung der immunitären Flexibilität, Informations-, Regulations- und Adaptationsfähigkeit zu erreichen. Die Mikroimmuntherapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet werden, denen eine Fehlfunktion des lmmunsystems zugrunde liegt.

In der Mikroimmuntherapie werden durch den Einsatz von immuneigenen Substanzen wie Zytokinen (Botenstoffe des Immunsystems), spezifischen Nukleinsäuren, etc. gezielt Informationen an das Immunsystem übermittelt, um dessen natürliche Reaktionsabläufe wiederherzustellen. Alle Substanzen der Mikroimmuntherapie werden synthetisch hergestellt, das heißt, sie sind biotechnischen und nicht tierischen oder menschlichen Ursprungs und werden in Mikrodosen (hoch verdünnt und homöopathisch potenziert) eingesetzt. Die Wirkstoffkonzentrationen betragen mindestens 10-6 und können weit unter 10-14 erreichen; sie sind somit normalen Konzentrationen im Organismus angepasst, was die Unschädlichkeit der Komplexmittel gewährleistet. Durch die Verwendung von verschiedenen Verdünnungsstufen nach dem auch in der klassischen Pharmakologie verwendeten Prinzip der verschiedenen Verdünnungsstufen von Arndt-Schultz lassen sich die Funktionen des Immunsystems in Abhängigkeit von den festgestellten Erkrankungen stimulieren, modulieren oder hemmen.

Die Mikroimmuntherapie ist, bedingt durch ihre Natur, auf synergistische Weise kompatibel mit anderen Therapieverfahren und kann somit effektiv in jede Therapiestrategie integriert werden.