Vegane Rohkost

Unter einer veganen Rohkosternährung versteht man, dass die Lebensmittel ohne tierische Produkte und nicht über 42 Grad hergestellt werden. Die Lebensmittel werden dabei über Dörrgeräte schonend getrocknet, damit alle lebensnotwendigen Enzyme erhalten bleiben, da diese nicht hitzeresistent sind. 

Die vegane Rohkosternährung bietet weit mehr als man glaubt und geht weit über die gängige, langweilige Vorstellung von Karotten und Äpfel hinaus: Schokoladenkuchen mit Rohkostkakaopulver und Cashewnusssahne, Pizza aus Mandelboden, Tomatensauce und Cashewnusskäse, Brote, Cracker, geschmackvolle Smoothies und so weiter.

Der Sinn dieser Ernährung besteht darin sich so natürlich wie möglich zu ernähren und die Lebensmittel Nahe an der Natur zu verzehren. Nur dadurch können die notwendigen Vitamine, Spurenelemente, katalytisch aktiven Metalle, Enzyme erhalten bleiben. Zudem ist diese Nahrung reich an Antioxidantien, Biophotonen und Sonnenlicht, denn frische Nahrungsmittel speichern diese längerfristig. 
Wissenschaftlich belegt ist mittlerweile, dass sogenannte AGE s eine Maillardreaktion auslösen und Zivilisationskrankheiten fördern. 

Therapeutische Effekte erzielt man laut Anthony William auch, wenn man diese Ernährungsweise mit guten Superfoods wie Algen, Sprossen, Gräser, Vitalpilze aufwertet.

Der vegane Rohkosttrend ist mittlerweile auch schon in den heimischen Supermärkten eingekehrt, denn immer mehr Menschen geht es nicht nur um das eigene gesundheitliche Wohl, sondern auch um das Wohl der Tiere, wie es Dr. Rüdiger Dahlke in seinem Buch Peacefood beschreibt. Wer seinen eigenen seelischen Frieden und angstfrei leben möchte, muss auch angstfreie Nahrungsmittel verzehren. Laut Andreas Noack, Biochemiker, sind Proteinstrukturen biochemische Werkzeuge und intelligente Systeme. Diese können von einem Lebewesen zum anderen übertragen werden und weiter existieren. Daher ist es wichtig Lebensmittel in bioverfügbarer Form in unseren Ernährungskreislauf langfristig einzubeziehen.