Klangtherapie

Die Verwendung von Klängen zu Heilungszwecken ist uralt und findet sich auch heute noch in alten Kulturen, wo Klang eingebettet in Heilzeremonien angewendet wird. Schamanen stellen meist mittels gleichförmigem Klang und Rhythmus die Verbindung zur geistigen Welt her, wo sie Hilfe und Rat für den Kranken erflehen.

In letzter Zeit wurde das Wissen und die Technik in der Moderne wiederentdeckt und neu kultiviert. Es wird experimentiert mit Klangschalen, Didgeridoos, Saiteninstrumenten, Gongs, Naturgeräuschen und Synthesizern.

Die psychologische Wirkung von Klängen ist offensichtlich. Das Hören ist eine der wichtigsten Sinneswahrnehmungen und beeinflusst sehr direkt unser Empfinden und somit auch unser Befinden. Meditationsmusik, welche oft auf den Herzrhythmus abgestimmt ist soll beruhigen und eignet sich für den Alltag und die Selbstbehandlung.

Daneben gibt es aber auch den gezielten therapeutischen Einsatz, z. Bsp. die direkte Beschallung der Chakren, welche feinstoffliche Blockierungen beheben soll. Dabei wirkt der Ton nicht über das Ohr, sondern der Körper wird in Schwingung versetzen um dadurch den eigenen harmonischen Zustand wieder herzustellen. Inzwischen gibt es auch eine "musikalische Hausapotheke", welche je nach Symptomatik die entsprechende Musik empfiehlt.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das erzeugen von Vibrationen durch Singen sowie chanten von meditativen Mantras und Klangschwingungen.